Wiederaufbauhilfe für Flutopfer

Den vollmundigen Versprechungen der Landesregierung fehlen leider immer noch die Taten.

6 Monate nach der Flutkatastrophe warten immer noch viele Flutopfer auf die Auszahlung der Wiederaufbauhilfe.

Grund hierfür sind die Strukturen und Prozesse in unseren Verwaltungen. Zunächst muss Personal aufgebaut werden, damit überhaupt die eingegangenen Anträge bearbeitet werden können.

Dies kostetet Zeit. Zeit, die den Opfern der Katastrophe fehlt.

Wieder einmal ein Indiz dafür, wie schwerfällig unser Verwaltungsapparat in den Behörden ist.

Hier gilt es, das Verwaltungsproblem nicht auf den Schultern der Flutopfer auszutragen, sondern schnellstmöglich geeignete Übergangsstrukturen zu schaffen.

Darüber hinaus muss mit aller Kraft der Verwaltungsapparat modernisiert und vor allem digitalisiert werden.

Eine reine Digitalisierung der Antragsabgabe, wie derzeit über das Onlinezugangsgesetz gefordert löst diese Probleme in der Bearbeitung nicht.

Zum HINTERGRUND: https://bit.ly/3qTfwA9 (Caritas im Erzbistum Köln)